Lob & Tadel

E-Mail vom 04.11.2011

Lieber Verein Abschied-in-wuerde!

  

Mein Papa ist gerade verstorben und wir wurden vom Bestattungsinstitut informiert dass es Ihren Verein gibt.

Daraufhin hat sich Herr Elmar Kalb mit uns in Verbindung gesetzt und gemeinsam mit uns die Verabschiedung meines Papas besprochen.

Es war für uns und für viele die bei der Verabschiedung dabei waren eine wirklich herzliche, persönliche  und schöne Verabschiedung.

 

Ich möchte Ihnen hiermit nochmals  bedanken.

 

Ich persönlich habe sehr viele Beerdigungen in meinem Leben bisher miterlebt, da ich lange Jahre als Ministrand tätig war.

Ich finde es wunderbar dass Ihr Verein sich all denen angenommen hat denen es nicht möglich ist eine Beerdigung im Sinne der Kirche zu bekommen.

Für mich ist es wirklich schön zu sehen dass der Mensch als solches im Mittelpunkt steht unabhängig seiner Zugerhörigkeit oder seiner Herkunft.

 

Und auch die gemeinsame "Erarbeitung" der Verabschiedung ermöglicht es den Hinterbliebenen einen viel tieferen Zugang und eine viel tiefere persönliche Einbringung.

 

Für mich persönlich kann ich sagen dass ich mich sehr wohl gefühlt habe in meiner grossen Trauer und ich mich sehr gut betreut gefühlt habe.

 

Es tut gut zu wissen dass es Menschen - Vereine gibt die es allen ermöglichen einen würdigen und vor allem persönlichen Abschied mit ihren Liebsten zu haben.

 

Vielen vielen Dank und unseren grössten Respekt. Bitte machen Sie weiter so!

 

Als Mensch wirst du geboren als Mensch lebst du und als Mensch sollst du von uns gehen.

 

 

Liebe Grüsse

 

Valentin Sottopietra , Susanne, Lara und Joel

 

E-Mail vom 26.09.2011

Liebe Frau Gertrud Kehrer,

meine Schwester und ich sind Ihnen anlässlich der Verabschiedung von Frau Lydia Frisch begegnet. Uns beide hat die Trauerfeier zutiefst berührt. Mit Ihren äußerst sensibel gewählten Worten haben Sie der trauernden Familie und den anderen an der Feier teilnehmenden Menschen ein würdiges und feierliches Abschiednehmen ermöglicht.

Wir beide haben mit Lydia im gleichen Haus die Kinder- und Jugendjahre verbracht.
Ihr Rückblick auf Lydia´s Leben war so treffend und persönlich formuliert, wie es besser einfach nicht sein könnte!!! Man hatte den Eindruck, als ob Sie selbst an diesem Leben teilgenommen hätten. Sie haben bei uns viele Erinnerungen aus längst vergangenen Tagen aufleben lassen und uns damit ein ganz tiefes Gedenken an die Verstorbene – die wir in den letzten Jahren ja ganz aus den Augen verloren hatten – ermöglicht.

Sie sind eine wunderbare Person! Ich bin sicher, dass Sie mit Ihrem Tun vielen Menschen in schweren Stunden des Lebens eine außerordentlich wichtige und wertvollste Stütze sind. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Energie für Sie persönlich und für Ihre Aufgaben!

Mit herzlichen Grüßen,
Renate Gratwohl

 

Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Bei der Verabschiedung meiner geliebten Mutter Lydia F. war alles so persönlich
und sehr perfekt. Wir hatten wirklich eine harte Woche, doch "Abschied in Würde"
erleichterte uns so vieles! Weil ich es einer Ihrer Mitarbeiterin versprochen hatte,
schreibe ich nun hier mein Feedback an Sie.
 
Die Vorbereitung war sehr gut, nicht rasch, dennoch explizit. Wie es ist, wenn
man einen lieben Menschen verliert, musste ich in dieser Woche vom 16. bis
zum 23. Sept. 2011 selbst erleben. Es war gewiss viel Arbeit alles zu organisieren,
aber "Abschied in Würde" half uns wirklich sehr. 
Bei der Verabschiedung war es so, wie wir es uns am besten wünschen konnten. 
Die musikalische und sonstige Begleitung war sehr schön für alle die teilge-
nommen haben. Wir fühlen und fühlten uns wirklich aufgehoben.
Die Begleitung vor und nach der Verabschiedung war sehr würdig, unsere Wünsche
wurden zum Vollen erfüllt, das "Drumherum" war uns so wichtig, und das hat
"Abschied in Würde" zu unserer besten Zufriedenheit erledigt, ja , ich muss sagen,
dass wir rund um zufrieden waren, nein, mehr als Zufrieden.
 
Gemeinsam mit unserem Bestatter Fa. Reumüller Kennelbach/Hard konnten wir so eine sehr gefühlvolle und schöne Verabschiedung erleben, die sogar unseren Altherren, meinen Grossvater, resp. Vater der Verstorbenen  der doch schon 90 Jahre alt ist, begeistert hat.
 
Besonders erwähne ich die Möglichkeit, die Urne mit meiner verstorbenen Mutter
Lydia in meine Hand zu geben, so fühlte ich mich als würde ich sie für ihren
letzten Schritt begleiten, und am Ende gab es auch noch freundliche Gesichter dabei.
 
Ich werde den Verein "Abschied mit Würde" sehr sehr gern empfehlen, denn diese
Einrichtung verdient tatsächlich unser beste Hochachtung und Dankbarkeit.
 
 
Markus Franz Haltmeier (Sohn)
Michael Borys  (Vater)
Rene Winkler (Lebensgefährte)
im Namen aller Verwandten, Freunden.
 
Freitag den 23. September 2011 A.D.

 

E-Mail vom 13. April 2011

Guten Tag,

für die würdevolle Verabschiedung meines Sohnes Benjamin möchte ich mich nochmals recht herzlich bedanken. Die überaus vielen positiven Rückmeldungen von Menschen, die bei der Verabschiedung dabei waren bezeugen die Notwendigkeit Ihres Vereins.

Unseren herzlichsten Dank gilt besonders Herrn Elmar Kalb und Ihrem ganzen Team für die großartige Unterstützung. Gerne möchten mein Lebensgefährte Johann Brändle und ich uns für die Familienmitgliedschaft anmelden.In der Beilage schicke ich Ihnen das Beitrittsansuchen.

Ich freue mich auf eine Rückmeldung und verbleibe.

Mit ganz lieben Grüßen

Ilse Giesinger

 

 

Brief vom 2. Jänner 2011

Lieber Willi Glück!

Leider kenne ich Sie noch nicht persönlich, aber ich hoffe, dass sich das bei Gelegenheit einmal einrichten lässt. Da ich selber viele Jahre die Verantwortung für einen ziemlich großen Verein - den Absolventenverein der Handelslehranstalten Lustenau - trug, weiß ich, wovon ich rede, wenn ich sage, dass es mir gefällt, wie Sie den Verein 'Abschied in Würde' führen.


Ich denke, dass Sie recht gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben.
Wir - meine Frau und ich - werden ziemlich sicher in nicht allzu ferner Zeit von einem Ritualleiter oder einer Ritualleiterin des Vereins verabschiedet werden.

Wir werden beide heuer 90 Jahre alt - meine Frau im August, ich schon im Februar - da ist die restliche Lebenserwartung nicht mehr hoch.

Ich wünsche dem Verein, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch ganz besonders Ihnen persönlich, alles Gute und nur Schönes und Angenehmes im eben angefangenen Jahr 2011.

Herzlichst Ihr

Josef Grabher

 

Lieber Hr. Elmar Kalb!

Ich habe den Impuls Ihnen noch einmal zu schreiben und ein Danke - Kärtchen von uns zu schicken.

Auch jetzt, einige Wochen nach der Verabschiedung von Daniel, bekommen wir noch Rückmeldungen dazu.
Seine vielen Freunde, aber auch Sie beide, auch Ulrike, haben dies ermöglicht.

So viele Menschen sagten, dass sie so etwas schönes und berührendes noch nie erlebt hätten. Durch Ihre (Ulrikes) Anregungen und die innigen, liebevollen Erinnerungen seiner Freunde, den Dias, dem Kerzenritual und der Musik, war die Liebe zu Daniel sehr spürbar und die Menschen erhielten ein Bild von Daniels Persönlichkeit.

Ich danke Ihnen, dass Sie sich dafür einsetzen, dies möglich zu machen.
Wir wurden im Mai, von Daniels Freunden zu einer Abschieds - Grillfeier am Alten Rhein, in Lustenau eingeladen. Es waren mindestens 50 Freunde dort und mein Mann und ich gingen dann mit den Letzten, am frühen Morgen nach Hause. Auch die Haltung seiner Freunde, uns einzuladen, und nicht zu wissen was dadurch auf sie zukommt, berührt mich sehr.

Gerne schicke ich Ihnen und Ulrike ein Danke - Kärtchen.
Danke euch beiden für euren Einsatz und auch euer berührt sein.

Wir haben es gespürt.

Eva König


Mail vom 4. APril 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

lieber Herr Kalb,

wir möchten uns bei Ihnen recht herzlich für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung unseres Vaters bedanken.

Ihre einfühlsamen Worte und die feierliche Gestaltung der Zeremonie haben uns und alle Trauergäste sehr beeindruckt. Ihre persönlich-verbindliche Art, einen so schweren Abschied zu einer liebevollen und unvergesslichen Feierstunde werden zu lassen, hat uns allen auch sehr geholfen.

Wir wünschen Ihnen Herr Kalb alles Gute und dem Verein "Abschied mit Würde" jene Anerkennung, welche er wahrlich verdient.

Liebe Grüße

Anita Fink

Gerhard und Harald Veits


Sehr geehrte Frau Bell,

es ist mir ein Bedürfnis, mich bei Ihnen für die tolle Gestaltung der Verabschiedung von Simon Aubrecht zu bedanken. Es war für mich ein besonderes Erlebnis, mit welcher Feinfühligkeit der Ablauf von Ihnen gestaltet wurde. Ebenso beeindruckt war ich, wie Sie mit Ihren Worten verschiedenen Dinge zum Ausdruck gebracht haben.

Vielen, vielen Dank.

Mit lieben Grüßen aus Feldkirch.

Burkhard Berchtel
Landesdirektor

WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG
Vienna Insurance Group
Waldfriedgasse 2, 6800 Feldkirch


Mail vom 15. April 2008

Sehr geehrte Damen und Herren des Vereins Abschied in Würde!

Ich komme gerade von einer "Verabschiedung der besonderen Art" Von meiner Freundin der Bruder wurde in Bludenz verabschiedet. Zuerst in der Kapelle, danach beim Grab.

Ich bin zutiefst beeindruckt und obwohl ich noch in der katholischen Kirche bin, möchte ich genau so, eines Tages verabschiedet werden und es ist mir um vieles leichter, denn alle meine Kinder und meine Enkelkinder sind aus der Kirche ausgetreten aber um nichts weniger liebenswerte Menschen geworden, als sie noch katholisch waren. Im Übrigen glauben alle an Gott, nicht anders als ich selbst.

Dennoch machte ich mir aber schon oft Gedanken was passieren würde, wenn eines meiner geliebten Menschen sterben müsste und wie es als Nichtkatholik vonstatten gehen sollte. Ab heute weiß ich nun, dass ich keine Angst mehr haben muss, denn die Feier war wunderschön und viel feierlicher als alles was ich je erlebt habe nach dem Tode eines Menschen.

Wunderschön ist wirklich das beste Wort hierzu.

Selbstverständlich hoffe ich von ganzem Herzen, dass mich meine Kinder und Enkel alle überleben aber ich werde ihnen darüber berichten und mir selbst den Wunsch erfüllen, indem ich Mitglied werden möchte. Vielen Dank für ein aussergewöhnliches Erlebnis an diesem heutigen Tag und alles Gute für Sie alle.

 Elisabeth Gösch


Brief vom 24. März 2008

Lieber Elmar,
am Monatstag des Todes unseres Vaters möchte ich mich bei dir für deine so einfühlende und liebevolle Betreuung bedanken.

Das Gespräch mit dir hat uns sehr wohl getan und uns in unserer Vorgangsweise bestätigt.

Die Gestaltung der Verabschiedung unseres Papas war sehr würdevoll und hat nicht nur uns beeindruckt.

Unsere Mama haben wir seit 10 Tagen wieder zu Hause. Sie wird von einer Pflegerin betreut und wir hoffen, dass sich ihr Zustand noch verbessert und sie wieder etwas mobiler wird.

Für uns geht der Alltag inzwischen weiter und wir versuchen, etwas zur Ruhe zu kommen. Die letzten Wochen haben sehr viel Substanz gekostet.

Ich werde mich Anfang April für eine Woche ins "Roßbad" nach Krumbach zurück ziehen, um in Ruhe trauern zu können und wieder zu mir selbst zu finden. Bisher habe ich nur "funktioniert" und kam nicht zur Ruhe.

lLieber Elmar, du warst uns in den schweren Stunden eine großartige Stütze und hast uns väterlich begleitet. Ich danke dir im Namen meiner Geschwister und auch unserer Mama ganz, ganz herzlich.

Mit lieben Grüßen

Beate Peter


Mail vom 13. Juli 2007

lieber herr dietrich;
danke für die rückmeldung; ich habe den -verein abschied in würde- schon einigen freunden empfohlen; leider wissen viele menschen nicht von dieser alternative; unsere ganze familie war wirklich sehr dankbar für die wunderbaren worte von herrn kalb;auch seine offene und liebevolle art in dieser für unsere alle sehr sehr schweren zeit. ihre arbeit ist für die heutige zeit ein ganz großer segen; ich wünsche ihnen allen viel kraft und mut um weiterzumachen;

von herzen alles liebe;

elfie m. kaspar


Mail vom 9. Juli 2007

Hallo liebe Ulrike !

Nochmals einen ganz großen Dank an dich. Du hast einen sehr großen Teil dazu beigetragen, dass unsere liebe Mutter so eine würdevolle Verabschiedung hatte. Ohne dich, weis ich nicht wie wir das wirklich geschafft hätten. Du wirst immer in unseren Herzen verankert bleiben.

(„Auch wenn es nur dein Job ist“), dieses Gefühl hast du uns niemals gegeben und das ist schön.

Nochmals ein herzliches Dankeschön, liebe Ulli.

Wäre sehr lieb wenn du mir die Rede schicken würdest. 

Herzlichst

Eveline & Herwig mit Familie


Mail vom 30. Juni 2007

Ganz inniges Danke!

... die trauerzeremonie meines neffen, michael häusle, lustenau; 

gestaltet von "abschied in würde", war einfühlsam und wohltuend;

sehr liebevoll und rücksichtvoll;

ich bin dankbar dafür, dass es diesen wunderbaren verein gibt;

jeder mensch hat das recht, auch im tod,

in würde und respekt verabschiedet zu werden;

egal welche religion oder nicht religion sein leben prägt;

oder welches friedhofsrecht oder kirchenrecht gerade angesagt ist;

oder welcher glauben in seinem herzen ist;

da ich in zukunft ohne offizielle konfession durch mein leben gehen werde;

bin ich froh zu wissen,

dass meine familie mich einmal in würde verabschieden kann;

dieser verein ist eine echte alternative;

innigen dank an die menschen in diesem verein

für ihre wirklich liebevolle arbeit im dienst am menschen;

für mich war dies "caritas" in sehr positver art und weise und sehr heilsam.

elfie m. kaspar

schwarzenberg


Brief vom 12. Juni 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 13. Mai war ich in der Gisinger Kirche bei der Verabschiedung des Herrn Helmut Brunner.

Die Begleitung des Verstorbenen in der Kirche und später beim Urnengrab wurde von ihrem Mitglied, Ulrike Bell gestaltet, was mich veranlasste ihnen diese Zeilen zu schreiben.

Frau Bell hat diese Feier zu einem Erlebnis für Angehörige und Trauergemeinde gemacht und durch ihre einfiihlsan1en Worte bei vielen Trauergästen die teils versteckten Tränen in den Augen stehen lassen.

Die ganze, im wahrsten Sinne des Wortes "Feier", verstand es Frau Bell, zudem mit so ansprechender Musik zu untermalen, dass der überwiegende Teil der Trauergemeinde äußerst beeindruckt, ja erfreut über die, eines Beispiels suchende, Verabschiedung von Helmut Brunner war.

In der Hoffnung, dass Frau Bell noch vielen trauernden Mitmenschen, durch ihre ansprechend Art und einfiühlsan1en Worte einen "Abschied in Würde", bereiten kann, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Rudolf Zydek

 Feldkirch-Gisingen


Leserbrief VN 14. März 2007

Begräbnisfeierlichkeiten für Nicht-Christen

Man ist seit vielen hundert Jahren gewöhnt, dass solche Ereignisse von der Kirche begleitet werden, was aber natürlich im Falle eines nicht der Kirche angehörenden Verstorbenen nicht erwartet werden kann.

Als vor zwei Jahren unser jüngster Sohn verstarb, war es unser innigster Wunsch, dass er ein würdiges Begräbnis erhalten sollte. Wir erfuhren vom Verein " Abschied in Würde" in Götzis. Auf unsere Bitte hin wurde die Feier am Friedhof in Nüziders von Elmar Kalb in geradezu liebevoller Weise gestaltet. Unser Sohn war in der Kapelle aufgebahrt. Nach der Verabschiedung am offenen Sarg im engsten Familienkreis wurde der Sarg auf dem freien - aber überdachten - Platz zwischen Kapelle und Kirche aufgestellt, wo die Feierlichkeit stattfand.

Herr Kalb erzählte aus dem Leben unseres Sohnes, ein Bruder und ein Onkel fanden liebe Worte des Abschieds. Dann bewegte sich der lange Trauerzug zum Grab, dort wurde von den Gläubigen das " Vater unser" gebetet, und auch Weihwasser stand für sie bereit. Die nicht der Kirche Angehörenden legten eine Rose auf dem Sarg ab. Wenn es überhaupt etwas Schönes an einer Beerdigung des eigenen Kindes geben kann, so war es diese trostreiche Feierlichkeit, und ich bin dem Verein " Abschied in Würde" von Herzen dankbar.

 

MAG. GERTRAUD BURTSCHER

BLUDESCH-GAIS, WALGAUSTRASSE


Mail vom 9. Februar 2007

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich möchte Ihnen meine Bewunderung zur Gestaltung der Abschiedsfeier am Samstag in Röthis ausdrücken.
Sie haben sehr passende Worte und Rituale gefunden. Hinter diesen Formulierungen steckt viel Denkarbeit!

Sie haben klare Grenzen zu einer kirchlichen Bestattung gezogen aber so, dass beide Formen gleichberechtigt nebeneinander stehen können.

Sie haben auch behutsam das Vaterunser und einen Psalm gebetet, sowie mehrere Male das Wort „Gott“ in den Mund genommen. Das hat mich deshalb gefreut, weil ich weiß, dass der christliche Glaube vor allem für die Mutter des Verstorbenen sehr wichtig ist.

Der persönliche Bezug zum Verstorbenen, das Einlegen der Tannenzapfen, die behutsam formulierte Lebensgeschichte, die Auswahl der Musikstücke ergaben eine sehr harmonische und würdige Feier. Vor allem haben Sie die Symbolik (Wasser, Kreuz, Licht) den Anwesenden in klaren, einfachen und passenden Worten nahe gebracht.  
Ich bin selber in der Pfarre aktiv und bei dieser Feier habe ich mir gedacht: die Beerdigungsrituale der katholischen Kirche könnten sich einige Elemente aus Ihrer Gestaltung aneignen, um auch solchen Teilnehmern gerecht zu werden, die mit der Praxis der Kirche nicht mehr vertraut sind.

Ich finde es sehr gut, dass es den Verein „Abschied in Würde“ gibt. In Zukunft wird es immer mehr Menschen geben, die keine geistige Heimat haben.

Mit freundlichen Grüßen

Valentine Baur

Rebhalde 15, 6832 Röthis


Leserbrief VN 17. März 2007

Es gibt Alternativen

Aus der Kirche austreten hat viele Konsequenzen, die von demjenigen, der ausgetreten ist, und im Falle des Todes auch von seinen Angehörigen, zu tragen sind. Im letzten Jahr ist mein Mann gestorben. Auch für uns war es fremd, nicht auf ein katholisches Ritual zurückgreifen zu können - in dieser Situation haben wir uns an den Verein "Abschied in Würde" gewendet und mussten nicht mehr um die Würde meines Mannes und unsere eigene kämpfen.

Herr Kalb hat uns durch die schweren Tage und durch das Verabschiedungsritual in so wunderbarer Weise begleitet, wie es vermutlich nur wenige Pfarrer machen. Die Pfarre hat uns dankenswerter Weise völlig unkompliziert die Kirche als Raum zur Verfügung gestellt. Wir konnten uns Dank der Begleitung von Herrn Kalb und Dank dieses Rituals gut von meinem Mann verabschieden.

Es war auch möglich, ein Vaterunser zu beten, ohne damit die Wünsche meines Mannes zu verletzen und trotzdem auch den vielen katholischen Teilnehmern ihre Form des Abschiedes zu ermöglichen. Selbst "urkatholische" Teilnehmer haben uns nur gute Rückmeldungen gegeben, die darin gegipfelt haben, dass einer gesagt hat: "Muss man denn zuerst aus der Kirche austreten, damit man eine so schöne und würdige Beerdigung bekommt".

ELKE OBMANN-EDER

FELDKIRCH, GULDENÄCKER 


Leserbrief NEUE 21. März 2007

Verabschiedungen

Der Verein "Abschied in Würde" - aus einem ähnlichen Anlass gegründet wie bei dem Fall in Bludesch - verabschiedet nicht nur aus der Kirche Ausgetretene sondern auch Leute, die Unstimmigkeiten mit dem "Bodenpersonal" oder einfach der Wunsch nach einer sehr persönlichen Feier (manchmal neben einer kirchlichen Totenmesse) veranlassen, den Verein in Anspruch zu nehmen. Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Angehörigen, um den Verstorbenen so weit als möglich kennenzulernen, wird der Ablauf der Feier geplant mit Musik (oft persönlichen Wünschen), einem Ritual für die Angehörigen (Kerzen, Blumen, ...)und einer Lebensbeschreibung, die den Verstorbenen so weit .als möglich erkennbar und verstehbar den Anwesenden nahebringen soll.

Informationen gibt es im Internet: www.abschied-in-wuerde.at; Tel.: 0664 606491;

e-mail: verein@abschied-in-wuerde.at

Von 1998 bis 2001 habe ich nach einer Einführung durch Herrn Siegfried Furxer und einigen Begleitungen als Helfer zehn Verabschiedungen als Ritualbegleiter gestaltet. Die Arbeit wird ehrenamtlich ausgeführt, vergütet werden nur Auslagen.

Vereinsmitglieder zahlen jährlich, andere zum Anlass. Die Verabschiedungen werden sehr positiv aufgenommen, deshalb bin ich ziemlich. enttäuscht, dass fast nie ein Dank in der Zeitung aufscheint.

 

WALTRAUD WÖRNDLE

FUSSACH